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Der aus Ungarn stammende Komponist, Dirigent und Professor ist einer der gefragtesten Interpreten und Kenner der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

 

Er wurde 1944 in Transsylvanien geboren. Er erhielt sein Kompositionsdiplom an der Budapester Musikakademie und sein Dirigentendiplom an der Musikhochschule Köln.


Seine Kompositionen werden weltweit von renommierten Klangkörpern und Opernhäusern aufgeführt.

 

Seinen großen Opernerfolg mit “Drei Schwestern” konnte er mit “Le Balcon”, “Angels in America”, “Love and Other Demons”, “Lady Sarashina” und mit “Tragödie des Teufels” fortsetzen.


Zwischen 1968 und 1976 war er Mitglied des Stockhausen Ensembles. Von 1971 bis 1979 arbeitete er im Elektronischen  Studio des Westdeutschen Rundfunks in Köln.

 

1978, einer Einladung Pierre Boulez’ folgend, dirigierte er das Eröffnungskonzert des IRCAM in Paris, und wurde zum Musikdirektor des Ensemble Intercontemporain ernannt, einen Posten, den er bis 1991 beibehielt.


Peter Eötvös wird von Orchestern wie das Royal Concertgebouw Orchester, Berliner Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, Orchestre Philharmonique de Radio France; BBC Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, NHK Orchestra Tokyo, und von den führenden Ensembles wie das Ensemble InterContemporain, Ensemble Modern, Klangforum Wien, Musikfabrik Köln, ASKO Amsterdam eingeladen.

 

Er hat unter anderem in Opernhäusern wie Teatro alla Scala in Mailand, Covent Garden in London, La Monnaie in Brüssel, Festival Opera in Glyndebourne, Théâtre du Châtelet in Paris dirigiert.


Als Erster Gastdirigent hielt er die Position beim BBC Symphony Orchester, Budapester Festival Orchester, Ungarische Nationalphilharmonie, Stuttgarter Radio Sinfonie Orchester, Göteborg Symphony Orchestra, Radio Sinfonie Orchester Wien. Von 1994 bis 2004 war er Chefdirigent des Radio Kammerorchesters in Hilversum.

 

1991 gründete er das Internationale Eötvös Institut für junge Dirigenten und Komponisten in Budapest. Er war als Professor an den Musikhochschulen in Karlsruhe und in Köln tätig. Er leitet regelmäßig Meisterkurse und Seminare auf der ganzen Welt.


Er ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, Széchenyi Academy of Art in Budapest, Sächsische Akademie der Künste in Dresden und der Royal Swedish Academy of Music.

 

Unter seinen zahlreichen Preisen sind vornehmlich der "Kossuth Prize" (2002), der "Commandeur l´Ordre des Arts et des Lettres" (2003), der "Frankfurter Musikpreis" (2007), der “Leone d’Oro” (2011) für sein Lebenswerk zu nennen.